Über die Grenze
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Credits
Die Regisseure
Paweł Łoziński
Jan Gogola
Peter Kerekes
Róbert Lakatos
Biljana Čakič-Veselič

Über die Grenze dokumentiert einen verschwindenden und zugleich neu entstehenden Raum. Mit dem Beitritt von Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien zur EU wird eine Bruchlinie zwischen den Europas beziehungsweise innerhalb Europas geschlossen - eine Nahtstelle Mitteleuropas.

 

Vier Regisseure und eine Regisseurin aus den fünf Ländern porträtieren diesen im Umbruch befindlichen Raum - als Reiseführer und Dolmetscher, als Archivare und Agents provocateurs. Der moralische Realismus bei Paweł Łoziński, der anarchisch-schweijksche Humor bei Jan Gogola, das volkstümlich märchenhafte Moment bei Peter Kerekes, neuer Realismus auf Augenhöhe bei Róbert Lakatos, das malerisch-musikalische Denken von Biljana Čakič-Veselič: In der Abfolge dieser fünf Weltanschauungen ergibt sich einerseits ein spezifisches Bild der dargestellten sozialen und politischen Topographie, andererseits ein Einblick in fünf eigenständige kinematographische Sprechweisen.

 

Die Vorgabe an die RegisseurInnen war es, ein bleibendes Dokument der Grenze ihres Landes zur damaligen EU im Hinblick auf die großen Veränderungen in Europa zu schaffen. Die Themenwahl wurde dabei räumlich auf die Region der Grenze und zeitlich auf eine Episodenlänge von 25 Minuten beschränkt. In permanentem Austausch mit der Projektleitung in Wien entstanden fünf Konzepte, die zusammen eine filmische Reise durch die zentralen Themen und Fragestellungen dieser Kulturregion ergeben.